1. Das Jobcenter Bremen erstellt jährlich ein Arbeitsmarkt- und Integrations­programm (AMIP). Das AMIP be­schreibt die Planungen, Eckpunkte und Ziele der aktiven Arbeitsmarkt­politik und es dient der Positionierung auf dem regionalen Arbeitsmarkt.
  2. Das Jobcenter Bremen betreut 7.600 Alleinerziehende, zumeist Frauen. Rund 23.000 Kinder und Jugendliche leben in Familien, die Arbeitslosengeld II bekommen.
  3. Das Jobcenter Bremen sichert die Existenzen von 80.000 Menschen in über 41.000 Familien (Bedarfs­gemein­schaften). Mit der Anzahl der Perso­nen könnte man anderthalbmal das Weser Stadion füllen.
  4. Das Jobcenter Bremen ist keine eigen­ständige Behörde, sondern eine ge­mein­same Einrichtung (gE). In einer Art „Steuerungsgruppe“ wird über organisatorische, personal­wirtschaft­liche, personalrechtliche und personal-vertretungsrechtliche Angelegen­heiten entschieden.
  5. Die Arbeitslosenquote betrug in der Stadt Bremen im Oktober 9,6% und hat gegenüber dem Vorjahresmonat Oktober um 0,1 Prozentpunkte zu­genommen.
  6. Das Jobcenter Bremen hat eine Beauf­tragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) bestellt. Sie ist im Jobcenter Bremen zuständig für Fragen zur Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  7. Das Jobcenter hat ein Servicecenter, das von Montag bis Freitag von 8:00-18:00 Uhr unter der Telefon­nummer 0421 / 566-0 (Ortstarif) erreichbar ist.
  8. Die hilfesuchenden Menschen im Jobcenter stammen aus etwa 147 Nationen.
  9. Das Jobcenter Bremen wurde 2017 von Senator Martin Günthner und dem Verein Impulsgeber Zukunft als familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet.
  10. Vom Jobcenter Bremen werden rund 21.400 Arbeitslose betreut. Insgesamt sind in der Stadt Bremen rund 27.700 Menschen arbeitslos gemeldet.
  11. Etwa 14.800 Menschen, die vom Jobcenter Bremen betreut werden, arbeiten und bekommen zusätzlich Leistungen ausgezahlt.
  12. Im Jahr 2017 hat das Jobcenter Bremen rund 111.000 Bescheide verschickt. Dazu zählen nur die Erst- und Weiterbewilligungsanträge sowie Widersprüche. Die tatsächliche Anzahl an Briefen ist wesentlich höher.
  13. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven betreibt das Jobcenter Bremen einen Arbeitgeber-Service.
  14. Pro Tag besuchen rund 1.400 Men­schen allein ohne Termin das Job­center. Hinzu kommen terminierte Besuche.
  15. Das Jobcenter Bremen hat einen Bei­rat. Dieser setzt sich aus verschiede­nen Verbänden und Institutionen zusammen und unterstützt und berät das Jobcenter. Vorsitzende ist Anette Düring, Regionalvorsitzende des DGB.
  16. Das Jobcenter Bremen hat sechs Geschäftsstellen. Damit sind wir im Stadtgebiet Bremen gut vertreten und für alle Menschen leicht zu erreichen. Mit der Zentralen Anlaufstelle für Flüchtlinge ist seit kurzem ein siebter Standort hinzugekommen.
  17. Das Jobcenter ist Partner in der Jugend­berufsagentur. Die Aufgabe ist die Beratung von jungen Menschen unter 25 Jahren in allen Fragen der Berufswahl und zu weiterführenden Schulen und Studienmöglichkeiten.
  18. Das Jobcenter Bremen hat sich 2016 der „Charta der Vielfalt“ angeschlos­sen und verpflichtet sich damit zu einer vielfältigen, offenen und bunten Unternehmenskultur.
  19. Das Jobcenter Bremen beschäftigt über 1.000 Mitarbeitende in den Bereichen Eingangszone, Markt & Integration, Leistungsgewährung, gemeinsamer Arbeitgeber-Service, Jugendberufsagentur, Zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge und Zentrale Aufgaben.
  20. Das Jobcenter Bremen hat für die Erledigung von Terminen und Be­suchen 16 Dienstfahrräder und strebt die Zertifizierung als fahrrad­freund­licher Betrieb an.
  21. Fast 19.700 aller arbeitssuchenden Menschen, die Ihre Leis­tungen vom Jobcenter Bremen bezie­hen, haben keine Berufsausbildung.
  22. Das Jobcenter Bremen hat eine Beauf­tragte für Migrations­angelegen­heiten und besondere Zielgruppen einge­setzt. Sie ist zuständig für über­geord­nete Fragen zur beruflichen Förde­rung der Menschen mit Migra­tions­hintergrund.
  23. Im Jahr 2017 hat das Jobcenter Bremen über 14.000 Eintritte in Maß­nahmen wie z.B. Umschulungen, Com­puterkurse, handwerklich oder fachlich notwendige Qualifizierungen unter­stützt. Zahlreiche Menschen konnten dadurch wieder eine Arbeit finden oder erhalten.
  24. Im November 2016 startete die Zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge. Das Jobcenter Bremen reagiert mit der Einrichtung auf die vielschichtigen und anspruchsvollen Bedarfe geflüch­teter Menschen.